CIVIL WAR


ENGLISH VERSION BELOW

Mit dem Debütalbum „The Killer Angels“ der Schweden CIVIL WAR  erscheint zwar ein Longplayer einer neuen Band, die Jungs dahinter sind aber bei weitem keine Neulinge, besteht doch der größte Teil von CIVIL WAR aus den ehemaligen Mitgliedern von SABATON. Die Beweggründe für die Gründung der Truppe und das Debütalbum waren aber nur ein paar Fragen, die ich dem Keyboarder der Band Daniel Myhr stellen wollte.

J.P: Hallo Daniel Vielen Dank das du mir ein paar Fragen zu eurem neuen Album und zu euch selbst als Band beantwortest. Zuerst einmal und für die Leute die euch noch nicht so kennen, stell dich und die Band vielleicht doch kurz mal vor und gib uns einen kurzen Rückblick auf die Bandhistory.

D.M: Hallo, ich bin Daniel Myhr und repräsentiere 25 % der Jungs die im letzten Jahr SABATON verlassen haben. Nun spielen ich zusammen mit den anderen 75 % und Patrik Johansson (ASTRAL DOORS, LIONS SHARE etc.) sowie Stefan „Pizza“ Eriksson (VOLTURYON) Keyboards in unserer neuen Band CIVIL WAR.
Im April 2012 gab es mit unserer ersten EP ein Lebenszeichen und dieser Tage wird unser erste Album „The Killer Angels“ veröffentlich.

J.P: Die Frage, die du aktuell vermutlich am häufigsten hörst, ist die nachdem Split von SABATON und der damit verbundenen Gründung von CIVIL WAR.
Willst du auch unseren Lesern kurz etwas darüber erzählen? Vor allem denke ich interessiert viele ob der Split von SABATON wirklich so harmonisch abgelaufen ist wie es teilweise in den Medien dargestellt wird? Man ist doch eigentlich erstmal ziemlich angefressen deswegen, oder?


D.M: Ich denke es war ein Schock für jedermann. Es hat eigentlich nicht lange gedauert und war ein schneller Entschluss unsererseits. Aber wir sind auf jeden Fall zufrieden und glücklich mit unserer Entscheidung. Ich denke wir hatte alle mehrere Gründe.
Ich kann nur für mich sprechen und sagen, das mein Grund der war das, als ich gesehen habe wie einer nach dem anderen gefeuert wurde, mir klar wurde das damit die Seele von SABATON verloren geht. Also beschloss ich auch die Band zu verlassen, weil ich mich nicht mehr motiviert genug fühlte.

J.P: War euch denn direkt klar dass ihr auf jeden Fall weiter zusammen Musik machen wollt?

D.M: Wir haben sehr früh daran gedacht. Unser Liebe zur Musik und unsere Freundschaft sind in den Jahren immer mehr gewachsen. Wir wussten zwar nicht genau in welcher Form wir weitermachen, konnten aber natürlich von jetzt auf gleich mit der Musik aufhören.

J.P: Wir wollten aber nicht lange auf den alten Sachen rumreiten. Viel wichtiger ist ja euer Debütalbum „The Killer Angels“. Zuvor aber noch die Frage nach eurer zuvor veröffentlichen EP „Rome is falling“. Was ich so mitbekommen habe war sie wohl ein voller Erfolg, oder? Seit ihr zufrieden mit dem Verkaufsergebnis?

D.M: Es läuft sehr gut würde ich sagen. Die Plattenfirma und auch wir waren wirklich überrascht über die Verkaufszahlen, da wir nicht wirklich eine große Promotion dafür machen konnten. Und auch wenn das Album jetzt große Beachtung bekommt, verkauft sich die EP immer noch sehr gut.
Wir sind also mit allem sehr zufrieden.

J.P: Nun aber wirklich zu eurem Debütalbum „The Killer Angels“. Wann habt ihr denn mit den Aufnahmen dazu begonnen? Wie läuft das Songwriting bei euch denn so ab und wer ist daran beteiligt?

D.M: Die Aufnahmen dazu begannen Mitte Januar diesen Jahres und dauerten etwas mehr als 2 Monate. Wir haben aber auch nicht die ganze Zeit aufgenommen. Wir alle haben Jobs und Familie um die wir uns natürlich auch kümmern müssen. Manchmal hatten wir eine Pause von einer Woche weil es terminlich einfach nicht passte.
Patrik und ich haben die Songs für das Album geschrieben. Zu erst haben wir den anderen Jungs Demos der Songs präsentiert und wenn andere Ideen kamen haben wir die diskutiert und versucht einzubauen. Und wenn wir zufrieden waren, konnten die anderen noch ihren eigenen Stil bei ihren Instrumenten verwirklichen.

J.P: Beim Gesang habt ihr euch mit Patrik Johansson jemanden ganz besonderen ausgesucht. Ich halte ihn für einen der besten Metalsänger überhaupt und hatte auch schon die Ehre in zu interviewen. Ein sehr netter Typ! Wie kam denn der Kontakt zu ihm zu stande und war er sofort Feuer und Flamme für den Job? Hatte er überhaupt Zeit, denn er ist ja noch mit ASTRAL DOORS musikalisch unterwegs?

D.M: Eigentlich machte er den ersten Schritt. Ein gemeinsamer Freund hat ihm verraten, dass wir über ein neues Projekt nachdenken und er war sofort interessiert. Abgesehen davon hätten wir uns sehr gefreut, ihn als Sänger gewinnen zu können, aber eigentlich dachten wir, dass er zu beschäftigt wäre. Aber es hat geklappt.

J.P: Natürlich werden vermutlich viele wenn sie euer Debütalbum hören den Vergleich zu eurer Ex Band suchen. Findest du das schlimm? Was glaubst du ist der Hauptunterschied zwischen eurem „alten“ und dem „neuen“ Sound? Ein paar Parallelen gibt es ja bestimmt, oder?

D.M: Ich denke es ist eh nicht möglich diese Vergleiche zu verhindern. Aber die Vergleiche stören uns auch nicht wirklich. Die Leute können uns vergleichen mit wem sie möchten. Der größte Unterschied ist denke ich der Gesang. Patrik ist ein wesentlich besserer Sänger, aber er kann nun mal nicht so tief singen wie Joakim Broden (SABATON SÄNGER). Es ist einfacher die Gesangslinien und Songs für Patrik zu schreiben, denn er kann einfach alles singen denke ich. Musikalisch denke ich sind wir variabler als SABATON. Vielleicht hat es damit zu tun, das wir das Keyboard ein bisschen zurück gestellt haben. Es wird einfach mehr eingesetzt wenn es benötigt wird.

J.P: Gehen wir mal auf ein paar Songs von „The Killer Angels“ ein. Für mich sind „King of the Sun“, “Saint Patricks Day”, “Rome is falling” und “I will rule the Universe” die hervorstechenen Songs. Willst du uns über diese ein bisschen was erzählen? Hast du eigentlich auch irgendwelche Favoriten auf dem Album? 

D.M: Das sind alles sehr gute Songs, auch ich finde sie immer noch gut nachdem ich sie so viele Male im Studio gehört habe. Aber ich mag auch wirklich alle Songs. Sie passen wirklich sehr gut zusammen. Ich denke es gibt nicht viel mehr über die einzelnen Songs zu sagen, sie sprechen denke ich für sich.

J.P: Konzeptionell geht es ja auf eurem Album über die Schlacht von Gettysburg. Warum habt ihr euch genau dieses Thema ausgesucht und wird es in Zukunft weiterhin über historische Themen in euren Songs und Alben gehen?

D.M: Also eigentlich gibt es nur einen Song der davon handelt…der Song “Gettysburg”. Wir hatten eigentlich keine wirklich Themen über die wir singen wollten, aber da Patrik die Texte geschrieben hat, gab es nun einige historische Zusammenhänge da Geschichte ein Hobby von ihm ist.

J.P: Daniel wie geht es denn jetzt genau bei dir und der Band weiter? Besteht vielleicht auch mal die Chance euch in Europa live zu sehen, geht ihr dort auf Tour?

D.M:  Aktuell sind ein paar Gigs geplant. Der einzige der außerhalb von Schweden stattfindet ist in Belgien.
Wir bleiben da auf jeden Fall dran, aber Oskar, Rikard und Pizza haben Kinder und Mullback wird bald Vater werden. Das müssen wir also auch alles berücksichtigen.
Aber ich denke wir werden in der Zukunft bestimmt mehr auf Tour gehen.

J.P: Vielen Dank Daniel für deine Zeit und die interessanten Antworten im Zuge dieses Interviews! Ich wünsche euch alles Gute für die Zukunft, die letzten Worte gehören natürlich dir. 

D.M: Ich hoffe wir sehen uns alle irgendwann in der Zukunft! Stay heavy!!!!

Julian



ENGLISH VERSION: 

J.P: Hi Daniel it’s me Julian from Rock-Garage.com is speaking. Thank you that you answer me a few questions about your first record and CIVIL WAR itself.
First of all for those people who didn’t know you and your band, can you please say something about you and the bandhistory?

D.M: Hello! I'm Daniel Myhr and I represent 25% of the guys that left SABATON last year. I now play keys in the band called Civil War with the other 75% and Patrik Johansson (ASTRAL DOORS, LIONS SHARE etc.) and Stefan „Pizza“ Eriksson (VOLTURYON).
We started out in April 2012 and have since then releaed an EP and in these very days our first album called “The Killer Angels” will be out in the stores.

J.P: The most question I think which you hear actually is the question about your split with SABATON. Did you want to tell our readers something about that? I think the most people were interested to know if the split get so harmonious if some magazine’s and webzines printed. I think when you get the split information you were shock…

D.M:  It was a bit of a shock for everyone I guess. It was a quite fast decision on our behalf also, it wasn't that it took a long time really. But we're happy about our decision. We had different reasons I guess. But mine was that when I saw the guys dropping off one by one I felt that the spirit of SABATON was falling apart. Then I also took the decision to leave since I didn't feel motivated.

J.P: Was it clear for you that you all play still together in a band and make music together?

D.M: We started planning on that early, our love for music and the friendship we had built through the years were still stron. But we didn't know in what form we would do it. We just couldn't stop totally at once.

J.P: So, no more old things. Most important is you first record “The Killer Angels”. But first an question about your EP “Rome is falling”. I think the EP was a big success, or? Are you happy with the sales?

D.M: It went really well actually. Both us and the record company was really surprised about the sales it did since we took a chance and made almost no promotion for it at all. And now when the album got a lot of attention the EP keeps on selling even more.
So we're all satisfied with it.

J.P: So, now to your first record “The Killer Angels”. When did you start the recording sessions of the record? How did the songwriting process works in your band? Who was involved?

D.M: The recordings started in mid-january this year and took a bit more than 2 months to finish. But then we haven't been recording all the time. We had jobs and families to attend to so it was spread out. Sometimes we had a break for a week because our schedules didn't match.
It's me and Patrik that wrote the songs for the album. We first presented very basic demos for the guys, and if they liked the ideas we started arranging them and forming a finished song. And when we felt satisfied the rest of the guys got to make improvements for their own instruments.

J.P: You have choose some special one as your singer. The ASTRAL DOORS Frontman Patrik Johansson was joining you. I think he is one of the best Heavy Metal Singer in the World and I have alreadey the honour to interview him. A very nice guy!
How did you get in contact with him? Was it hard to persuade him? Has he actually time? Because he is part of ASTRAL DOORS too.

D.M: Actually he took the first step. A common friend of ours told him that we were thinking about starting something new and he thought it was interesting. And we had said ourselves that it would be great to have him as a singer, but we thought he was too busy.

J.P: Of course most people will compare your first record with your records of your Ex Band. So did you find this sadly? What are you think are the main differences between your “old” and your “new” sound? I think some parallels are there, or?

D.M: I guess it is impossible to avoid those comparisons, but it's nothing that bothers us really. People can compare as much as they want.
I think the biggest difference is the actual vocals. Patrik is a much better singer in general, but he can't do the deep stuff like Joakim. It's easier to write music for Patrik because he can sing anything it seems. Musically I would say that we have a more basic but more varied style than SABATON. Maybe it has to do a bit that we have drawn the use keyboards back quite a lot. It only gets to step up when it's needed.

J.P: Let us look at the songs of „The Killer Angels“. For me „The King of the Sun“, “Saint Patricks Day”, “Rome is falling” and “I will rule the Universe”  are the best songs. Can you tell us something about these songs? Are these also your favorite songs on the album? I think the whole record is very strong!

D.M: These are all good songs that I actually got to like in the end after hearing them in the studio like a million times. But I kinda like all songs, they fit together in a very good way. Don't know if there's much to tell about the songs in general, they kinda speak for themselves.

J.P: Conceptionel your records depends on the Battle of Gettysburg. Why did you choose these theme and stuff? Will you write about historical things at your next songs and records again?

D.M: Actually there's only one song about that.....and that's the song “Gettysburg”. We don't have any fixed subject that we wanna sing about, but as long as Patrik writes the lyrics there will be some historical subjects since that is a big interest of his.

J.P: So what comes next for CIVIL WAR? Did we have the chance to see you live in Europe?

D.M: We have a few gigs planned so far. The only one set for outside Sweden is in Belgium, but there will be a few more.
We keep it calm with all this for now since Oskar, Rikard and Pizza just became fathers, and Mullback will also in just a few weeks. We concentrate on our families more right now. But we will be out there more in the future I think

J.P: Thank you Daniel for your time, and for the interesting answers! I wish you all the best for the future, the last words, of course are yours.

D.M: I hope to see you all some time in the future! Stay heavy!!!!!!

Julian



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