HOUSTON

AOR der ganz feinen Sorte präsentierten uns die Schweden von HOUSTON auf ihrem 2010er Debütalbum. Dieses Album schaffte es sich von der Masse der Veröffentlichungen in diesem Genre abzuheben und zu Recht unter einigen Bestenlisten in diesem Jahr zu landen.
Nun kommt mit dem neuen Album „II“ um die Ecke und es sollte denke ich mit dem Teufel zugehen, wenn man nicht auch hier ordentlich bei Presse und Fans punkten kann! Ich ließ es mir auf jeden Fall nicht nehmen mit dem Sänger Hank Erix mal ein lockeres Gespräch zu führen. Die klaren Antworten und Aussagen, daraus gibt es nun.

J.P: Hallo Hank. vielen Dank das du mir ein paar Fragen zu eurem neuen Album und zu euch selbst als Band beantwortest. Da es bestimmt noch einige Leute gibt die euch noch nicht so kennen, stell dich und die Band doch einfach mal kurz vor und gib uns einen kurzen Überblick über eure Bandgeschichte?


H.E: Hey! HOUSTON verfolgt wie andere Bands das Ziel den Geist der glorreichen Zeit mit der neuen Richtung des AOR zu kreuzen, Classic Rock aus den frühen 80igern verarbeiten wir auch in unserem Sound.
Wir lieben diese Art von Musik und möchten dass sie genauso klingt!

J.P: Bevor wir auf das aktuelle Album zu sprechen kommen, nochmal kurz zu eurem Debütalbum. Das Album ist ja wirklich eingeschlagen wie eine Bombe und fand sich dann auch zu Recht auf einigen Bestelisten des Jahres wieder. Hat euch der Erfolg überrascht und mit welchen Erwartungen seit ihr an eure Debüt heran gegangen?

H.E:  Nein, diesen Erfolg habe ich nie und nimmer erwartet. Wir wollten einfach das Album unserer Träume machen. Das Album welches die AOR Welt braucht. Freddie und Ricky sind fantastische Songwriter und ich trug meinen Teil zur Magie dabei als wir alles im Studio arrangierten.

J.P: Auf dem neuen Album II seit ihr nun zum Trio angewachsen, richtig? Wie kam es denn dazu?

H.E: Ricky war schon immer ein vollwertiges Mitglied seit wir HOUSTON ins Leben gerufen hatten und wir dachten nun dies wäre die logische Konsequenz, der Lauf der Natur also.

J.P: Ist es eigentlich von Vorteil wenn man nur als Duo oder Trio in einer Band arbeitet und sich ansonsten nur Gast und Sessionmusiker einlädt? Ist diese „kleine“ Band von euch so gewollt, oder ist das einfach nur Zufall?

H.E: Ich denke das es keine einzige Band in der Welt gibt die nicht durch ein, zwei oder drei Schlüsselpersonen kontrolliert wird. Es ist auf jeden Fall einfacher eine Version und ein Weg zu verfolgen. Wir wissen wie HOUSTON klingen muss, niemand sonst.

J.P: Wann habt ihr denn mit den Aufnahmen zu eurem neuen Album „II“ begonnen? Gib uns doch mal einen kurzen Einblick in die Aufnahmen, bzw. den Songwriting Prozess wie lief das so ab?

H.E:  Wir fingen nach unserem letzten Auftritt 2011 in Madrid an neue Songs zu schreiben. Der Aufnahmeprozess begann dann Anfang 2013. Wir hatten eine enge Deadline, die wir aber super eingehalten haben. Ricky ist eine fantastischer Produzent. Wir waren uns alle sehr schnell einig und wählten nur die besten Songs für das Album aus.

J.P: Wenn du jetzt mal das neue Album mit dem Vorgänger vergleichst, welche großen Unterschiede gibt es zwischen ihnen?

H.E: Ich denke der größte Unterschied dieses Mal war, das wir uns alle schon kannten und wir genau wussten wohin die Reise gehen sollte. Das Album solle viel stärker und rauer werden. Ein AOR Album direkt von der Straße.

J.P: Gehen wir mal auf ein paar Songs von „II“ ein. Für mich sind „Glory“, “I'm coming Home”, “Talk to me”, „Back to the Summer of Love“ und “Losing” die hervorstechenden Songs. Willst du uns über diese ein bisschen was erzählen? Hast du eigentlich auch irgendwelche Favoriten auf dem Album?

H.E: Es ist wirklich sehr schwierig Favoriten zu benennen, weil die relative häufig wechseln. Ich denke du wirst deine Meinung bestimmt auch nochmal ändern. Mein aktueller Favorit ist „Talk to me“.

J.P: Eine Frage zum Bandnamen HOUSTON. Ist dieser Bandname bewusst aufgrund der großen Vorbilder wie z.B. BOSTON gewählt, oder was steckt hinter dem Bandnamen?

H.E: Es ist einfach die Erfüllung eines Traumes. Und natürlich sind Bands wie BOSTON, KANSAS, CHICAGO, EUROPE, AMERICA oder DAKOTA große Vorbilder von uns gewesen.

J.P: Was fasziniert euch so an der Stilrichtung AOR? Die Glanzzeit dieser Musik ist ja eigentlich vorbei, aber ich glaube so nach und nach wird der Stil wieder modern, oder was meinst du?
H.E: Ich bin mit dieser Musik aufgewachsen, wie wir alle. Unserer Meinung nach gibt es nichts Besseres als diesen Stil und wir wollen alles dafür tun das der AOR wieder in aller Munde ist!

J.P: Hank wie geht es denn jetzt genau bei dir und der Band weiter? Können die deutschen Fans vielleicht mal auf ein Konzert von euch hoffen?


H.E: Darauf kannst du wetten! Aktuell planen wir ein paar Gigs und wir gehen bald raus auf Straßen um den Leute eine ordentliche Prise AOR zu verpassen und ihnen eine schöne Zeit zu bescheren!

J.P: Vielen Dank Hank für deine Zeit und die interessanten Antworten im Zuge dieses Interview! Ich wünsche euch alles Gute für die Zukunft, die letzten Worte gehören natürlich dir.

H.E: Vielen Dank! Bleibt uns treu und unterstützt uns und die anderen AOR Bands weiter. Zusammen sind wir stark!
Nur durch euch Fans können wir dies alles hier tun. Besucht uns auf Facebook und erfahrt was es Neues bei uns gibt!


 ENGLISH VERSION:

J.P: Hi Mr. Hank it’s me Julian from Rock-Garage.com is speaking. Thank you that you answer me a few questionsabout your new album and HOUSTON itself.
First of all for those people who didn’t know you and your band, can you please say something about you and the bandhistory?


H.E: Hey! HOUSTON is among other bands the tip of the spear, the strongest current in the new wave of AOR music, Classic rock from the early 80's  incarnated. We love the music and we want it to sound this way.

J.P: Before we talk over your actually record, let us go back to your first record. Your Debut Record was take the scene like a storm and of course it was placed in many chartlist at the end of the year. Have you expect these successes in your wildest dreams? And with what expectation did you go in the songwriting process for the record?
H.E:  No, i never expected such success. We just wanted to make the album of our dreams. The album the AOR world needed. Freddie and Ricky are fantastic song writers, i just add my magic when we were arranging them in the studio!

J.P: On your new record you grow up to a trio, right? Why that? What were the reasons for that decision?

H.E: Ricky has been considered a full member from the start and now we thought this was the logical step, the course of nature.

J.P: Is it actually an advantage to work as an duo or a trio and fill the rest of the band with sessions musicians? Is this little band wanted from you or was this a chance?

H.E: I don't think there is any band in the world that isn't controlled by 1,2 or 3 key members. It's easier to keep the vision this way. We know how to run HOUSTON, nobody else.

J.P: When did you start the recording sessions of the record? How did the songwriting process works in your band? Who was involved?
H.E: We started writing songs since our last gig in Madrid 2011 and started the recording process this spring 2013 with a deadline that was impossible but we made it. Ricky is a fantastic producer. We all contribute and we choose only the right songs that are best for the album.

J.P: What is the main difference between your last record“HOUSTON” and your new record “II”?

H.E: We really knew what we wanted this time, we all know eachother better since the first album and we decided to make this album tougher and meaner. An  AOR record from the streets.

J.P: Let us look at the songs of “II”. For me „Glory“, “I'm coming Home”, “Talk to me”, „Back to the Summer of Love“ and “Losing” are the best songs. Can you tell us something about these songs? Are these also your favorite songs on the album?

H.E: It's really hard to choose a favourite bacause it changes everytime you listen to it and i think you will change your mind over time too. My current favourite is "Talk to me"

J.P: A question to your bandname HOUSTON. Did you choose the name consciously in fact of your big examples like BOSTON or what was the reason for the bandname?

H.E: It's just a tribute to the dream we wanted to come true. BOSTON, KANSAS, CHICAGO, EUROPE,  AMERICA, DAKOTA etc are big influences.

J.P: What fascinated you at the AOR style? The brilliant times of this music is gone, but I think step by step this style rise again, or what do you think?

H.E: I grew up with this music, we all did. In our opinion it doesnt get any better than this and we wanted to contribute and bring AOR back!

J.P: Hank what comes next for HOUSTON?  Did we have the chance to see you live in Germany or in Europe?
 

H.E: You bet! We are currently setting things in motion and we'll soon be out on the road to give you some prime time AOR!

J.P: Thank you Hank for your time, and for the interesting answers! I wish you all the best for the future, the last words, of course are yours.

H.E: Thank you! Keep supporting us and other AOR bands and we'll be strong together! It's because of you that we can do this! Find us on Facebook to see what we're up to on a daily basis!

Julian


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